Biener-Ranch
Wir stellen uns vor...

„Örni“ Björn Kastl, 76er Baujahr, Pferde und Moped begeistert, Kickboxer und beim Bochter und der Anja Freitagsnachmittagskaffeetrinker. Er reitet alles, vor allem wenn es nicht mehr weiter geht, irgendwie findet er immer wieder raus. Mitreiter brauchen starke Nerven wenn das Pferd bis zum Halsansatz im Schnee steckt und noch ein Baumstamm zu überspringen ist... abenteuerlich reiten mit Örni, wie bei richtigen Männern eben.

Karin Kastl, 72 er Baujahr, Pferde und altes Haus begeistert, Rosenfan und am liebsten Gäste bewirtend. Reit technisch voll ausgelastet, da durch erblicher Untergröße das Pferd ein bisserl zu hoch ist und die Hüften ein bisserl zu breit sind. Macht nix wir machen Diät seit unserem ersten Lebenstag... ganz nach dem Motto: „Klar hab ich zugenommen, ich wog mal 3500 Gramm.“

Der Name Biener Ranch hat nichts mit Bienen zu tun. Lange haben wir uns einen Namen überlegt, da wir aber von der bodenständigeren Art sind und nicht so zu Ausschweifungen neigen, haben wir einfach den Hausnamen der Familie Köstler verwendet. Der Urgroßvater meines Großvaters war Büttner, also Faßmacher und diese hießen umgangssprachlich Biener. So viel die Wahl doch leicht und so war der Name Biener Ranch geboren.

Die Biener Ranch wurde am 30.05.1998 von Karin Kastl und Germann Zeitler gegründet. Damals waren unsere Pferde Buck, Susanne und Leah glücklich aus der Boxenhaltung in die Offenstallhaltung gewechselt.

Seit 1998 hat sich aber noch viel geändert...

Vor 11 Jahren wurde die Biener Ranch von einem wunderbaren Mann heimgesucht und der wurde dann gleich geheiratet. Bis dato wurde ein Liegeplatz gebaut , Sicherheitsfressgitter installiert und eine große Auslaufkoppel drainiert, die jetzt auch als Trainingsplatz oder Longierplatz dient. Kurz nach der Ankunft meines Mannes mit seinem Norweger Odin, musste unsere Susanne (27) wegen Arthrose getötet werden. Gemeinsam habe wir dann ein neues Pferd für mich gesucht und in Wernberg Köblitz beim Krüglstein Sepp gefunden.

Ginger war 8 Jahre ein Appaloosa Mix, Goldfuchs mit weißen Tupfen und noch so roh wie ein Ei.

Vor 3 Jahren bekamen wir noch ein Pferdchen „SAM“, mal was ohne !i! sagte unser Schmied, von der Carolin Franz dazu.

Kaum hatten wir 2 schöne Jahre mit Ginger und Odin erlebt und den Ginger ein bisserl seiner großen Angst genommen, bekamen wir Probleme mit Odin, 9 Jahre und schwerste Arthrose in den Carpalgelenken, so schlimm, dass er sich nach vorn überschlug. Auch hier mussten wir uns leider trennen und das war nicht leicht!

Dann suchten wir wieder ein Pferdchen und unsere Freundin Katja Hehn, selbst Reitstallbesitzerin, die mittlerweile unsere Leah gekauft hatte, weiß da immer einen Rat... Ein Fuchs, Quarter-Araber Mix kurz Quarab, sehr brav, nur ein bisserl schnell, das war ihre Beschreibung.
Wir fuhren hin und schon war es um meinen Mann geschehen, 2 Tage später stand Silent Thunder kurz Sunny auf unserer Koppel und freundete sich mit Ginger und Sam an.
Sunny bekam anfang 2010 eine undefinierte Lahmheit. Nachdem wir alles versucht hatten, mussten wir uns im September leider von Ihm trennen.



Ginger: gekauft 8 jährig, roh, Goldfuchs mit ein Paar weißen und dunkelbraunen Flecken. Er ist unser Riesenbaby und hat vor allem und jedem Angst. Mit dem Alter wird es aber immer besser und Bodenarbeit hilft auch viel. Mittlerweile ist er fast weiß geworden und die Farbe nennt man "rohan". Er ist ein ganz lieber und treuer Geselle. Wir haben schon Jagden geritten und viele Freizeitreitturniere, das Beste was wir je gemacht haben war in Pullman City in Eging am See. Einen Orientierungsritt über 25 km mit tollen Aufgaben in unbekannten Fluren, wir haben den dritten Platz gemacht denn wenn er mal was gecheckt hat, dann vergisst er das auch nicht mehr der gute Gingi.



Sunny oder Silent Thunder: gekauft mit 12 Jahren, Fuchs ohne Abzeichen, westernausgebildet, brav und nur ein bisserl schnell! Sobald aber jemand auf ihm sitzt und nach 500 Metern der Schalter für die Untersetzung gefunden ist, geht es los. Ein Motor der nicht zu stoppen ist. Nach Tagestouren mit 60 km ist er derjenige der eigentlich noch nicht nach hause möchte, er könnte da schon noch ein paar Kilometerchen drauflegen. Durch die Hilfe unserer Freundin Corinna (siehe Links)die Pferdereittherapeutin und Pferdehomöopathin ist, kann mein Mann den Sunny wieder ohne Wurfanker reiten. Er ist zwar immer noch schnell aber kontrollierbar.



Sam: gekauft mit 11 Jahren, Fuchs mit Abzeichen, brav und nett im Umgang ….
Er wurde wegen Krankheit eingeschläfert und galoppiert jetzt im Pferdehimmel.



Franz: Franz ist ein rheinisch-deutsches Kaltblut, das für knapp 2 Jahre bei uns gewohnt hat. Er war ein Halbstarker den wir von der Familie Scholz aus Falkenstein/OT Neustadt hatten. Tolle Kaltblut- und Hafizüchter die viel Erfahrung in Sachen Pferd haben. Was wir leider alles noch lernen mussten... Franz gefiel unser Stall nicht und was einem Warmblut als Tor reicht, war für ihn ein Kinderspiel, durchsteigen und einfach aufdrücken... schon ist der Franz, Ginger und Sam draußen, unerlaubt natürlich. Genauso waren die Fensterscheiben (Acryl) im Stall viel zu dicht, die mussten raus und dann konnte man super Samba drauf tanzen... Sprünge aus dem Stand von 1,40 m waren auch kein Problem, wir haben dann 1,80 m eingekoppelt. Zu der Zeit dachten viele wir züchten Kängurus. Na ja und dann noch die Tränke, die war für sein Maul leider zu klein und damit nicht immer Überschwemmung oder Eisbahn war im Stall, haben wir eine tolle Rindertränke besorgt wo seine Schnute reingepasst hat. Er war schon ein Schätzelein aber leider ist die Hausherrin mit ihm nicht so ganz klar gekommen und er war halt schon ein rechter Sturschädel, nach langem überlegen haben wir ihn den Scholzens wieder zurück gegeben und er ist jetzt bestimmt dort wieder für Umbauarbeiten zuständig.



Bestia: (polnisch für Bestie) kurz Bessi

Bessi ist die Beste...

Nachdem uns Sam verlassen hatte, brauchten wir für den lieben Ginger einen neuen Koppelfreund. Eigentlich sollte es ein Freund werden, keine Freundin... aber der Örni hat sich beim Händler Schramm in Rehau / Fohrenreuth in die Bestie verliebt und nachdem sie mit ihm in der Reithalle nur mit dem Stallhalfter, ohne Sattel Zirkel in allen Variationen gedreht hat... war es nach einem Geländeritt dann schon ausgemacht... die Bestie wird der Nachfolger von Sunny.

An einem Wintersamstag wurde sie geliefert, Ginger war ganz aufgeregt und wollte ihr alles zeigen und lieb zu ihr sein, doch die Bestie machte ihrem Namen alle Ehre. Annäherungsversuche bis 3 Meter waren gestattet, ansonsten quietsch und peng. Sie war nicht nett auch nicht zur Chefin, nur der Örni war ihr Schatz, der durfte von Anfang an alles...

Eigentlich wollten wir Bessi als Reitpferd für den Örni und das ging auch alles ganz gut bis auf Schenkel an den Bauch legen, weil... riskante Stelle (quietsch-peng), trotzdem sie ließ sich doch einreden, der Örni darf das.

Nachdem wir bevor wir Bessi kauften beim Händler Bilder gesehen hatten, wo Bessi auch in der Kutsche ging, war unsere Neugierde geweckt... vielleicht sollten wir doch mal probieren die Bestie einzuspannen. Nachdem wir vor Jahren mit Örnis Norweger Odin 2 schwere Kutschenunfälle hatten, wollten wir einen Profi zu Rate ziehen. Da Karin 2012 ihren Fahrkurs FN Klasse 4 bei Herrn Fritz Suckart in Bischofsgrün gemacht hatte, war er der erste Ansprechpartner...

Bevor man natürlich einspannen kann musste erst mal eine Kutsche und Geschirr her. Diese war dann schnell gefunden in Tröstau, ein rotes Jagdwägelchen mit 4 Scheibenbremsen und modernster Technik. Örni machte noch sein Fahrabzeichen beim Fritz und dann war er da der Virus... Kutsche fahren!!!!!

Fritz spannte mit geschultem Auge unsere Bessi vor den Wagen und nach einigen Anfahrschwierigkeiten ging unser Bessi wie am Schnürchen gezogen im Wagen und wir hinten drauf und Örni mit der Longe vorne weg.... Das Eis war gebrochen Bessi lief als hätte sie noch nie etwas anderes gemacht. Leider musste das fachkundige Auge von Fritz feststellen, dass die Bessi nicht richtig laufen konnte und es wohl ein osteopathisches Problem in ihrem Rücken gab. Wir dachten schon wir müssten uns alle einer Blitzdiät unterziehen, weil das arme Pferd uns nicht mal den kleinsten Berg ziehen konnte. Nachdem dann die liebe Tierärztin Annika Hederer bei der Bessi war und alles was an dem „der Pony“ rausgehüft war, wieder knochentechnisch reingehauen hat, ging es nach Krankengymnastikplan und viel Liebe immer besser...

Schon nach der ersten Behandlung war Bessi entspannt, der Kopf war nicht mehr überstreckt und sie wollte ein bisserl netter sein, sie war halt schon sehr griesgrämig wegen der Schmerzen und jetzt konnte Karin auch in den Stall gehen ohne gleich gefressen zu werden... eine super Verbesserung.

Jetzt konnte auch das Training mit der Kutsche und Fritz beginnen und schon nach wenigen Kutschenfahrtagen die wir gemeinsam mit Fritz und gutem essen verbracht haben, konnte Örni die Bessi schon alleine fahren... erst noch mit dem Fritz und dann nur noch wir drei... Bessi... Örni... Karin.

Sie ist wirklich die Beste, sie hat vor nix Angst und egal ob Bus, Traktor, LKW, Mähdrescher, Schwader oder gefährliche Baumschlangen... ein tolles Fahrpferd und bis jetzt eine echte Lebensversicherung auch wenn Karin ihr immer noch nicht an den Bauch fassen darf... sie und unser Ginger, der geduldig wartet, solange wir mit der Kutsche unterwegs sind, sind einfach die besten Pferde auf der Biener Ranch.




Unsere Hofkatzen...
Die Katzendynastie der Biener Ranch ist so alt wie die Biener Ranch.
Schließlich braucht eine Ranch eine Mieze, sonst tanzen die Mäuse auf den Fressbarren Tango!

Angefangen hat alles mit Little Italy, einem riesigen Kater aus dem Tierheim. Er kam aus Italien von einer Müllkippe und war eine Wildkatze , die ersten Tage versteckte er sich auf 5 m² so, dass selbst ich ihn nicht fand. Dann hab ich mit Fleischwurst an langen Spießen erste Erfolge verbuchen können. Langsam war er auch bereit sich anfassen zu lassen während er was gefressen hat. Mit viel Liebe und Fleischwurst war er dann endlich soweit, ich konnte ihn raus lassen und anfassen. Er brachte mir jeden Tag ein Geschenk, Ratten, Vögel, Wiesel, Mäuse, Wühlmäuse, junge Hasen und alles was nicht bei 3 auf dem Baum war oder besser in der Luft. Leider ereilte unseren Little ein Auto in einer Herbstnacht und wir fanden ihn Tod auf der Hauptstraße.

Pirat und Fleck

Nach Little Italy bekam ich 2 Kater aus der Tierarztpraxis Kießl in Marktredwitz. Pirat hatte einen Autounfall und ein Auge war ein bisserl aus der Höhle getreten und trübe und Fleck humpelte sich wie ein Pirat durchs Katzenleben. Beide kümmerten sie rührend als Außenkatzen um den Mäusebestand. Eine abends fand ich Pirat vor der Stalltüre, er hatte wohl einen Schlaganfall gehabt und wollte auch nicht mehr so recht gesund werden. Wir hatten ihn dann noch ein halbes Jahr in der Wohnung wo er eigentlich nur noch in seinem Korb lag und fraß. Eines Tages hatte er wohl wieder einen Schlaganfall und ich musste ihn einschläfern lassen.

Fleck blieb uns noch ein paar Monate länger erhalten, doch irgendwann kam er leider nicht wieder. Nach langem suchen konnten wir nicht feststellen was mit ihm geschehen war.

Ferdl oder der königliche Ferdinand.

An diesem Tag beim Tierarzt lernte ich Ferdl kennen. Er saß, nachdem wir Pirat eingeschläfert hatten, auf der Ablage im Katzenzimmer der Praxis und grinste uns fett und zufrieden wie Garfield an. Er war so schwer, das mein Mann den Katzenkorb in die Wohnung tragen musste. Vom ersten Tag an gehörten wir Ferdinand, egal ob Schränke, abgestellte Teller oder was auch immer, alles war seines. Das ging dann soweit, dass wohl auch mein Bett seines war und in einer verschlafenen Sekunde wollte mein Unterschenkel sich wohl auf den Platz des Königlichen legen und schwubs hat er mich gebissen und gleich so doll, dass ich wach war und ihn seines Schlosses kurzerhand entledigte. Er wurde der König der Biener Ranch. Er ging mit uns spazieren ohne Leine, begleitete meinen Mann in die Feuerwehr und ging auch wieder mit meinem Mann nach hause, durch das ganze Dorf! Er liebte Hunde zum fressen gerne und hatte auch keine Angst wenn die 15 x größer waren als er, egal er ist der König. Hundebesitzer die und besuchten ließen ihre Hunde nach der Begegnung mit dem Königlichen lieber im Auto. Es war immer so umständlich das Grillgut gegen einen Besuch beim Tierarzt zu tauschen. Leider war immer der Hund der Verletzte und der Ferdl hatte mal wieder bewiesen wer der König sei.
Leider wurde auch der königliche Ferdinand im November letzten Jahres überfahren und ruht nun auf dem Biener Ranch Friedhof.

König Rollo

bekannt als Kinderserie im Dritten, ... nein auch das ist eine Mietze und zwar eine die sich auf Kommando rollt und rollt und rollt. Als wir Ferdl schweren Herzens begraben hatten, brauchten wir Ersatz. Wieder eine Kießlkatze, diesmal das krasse Gegenteil vom Ferdl, zierlich, dünn und getigert. Er lebt bis heute hier und hoffentlich lässt er sich nicht auch überfahren, dann kann er bleiben bis er hundert ist.

Die innen Katzen.

Omi, 3 farbig schon 100 Jahre, ohne Zähne, taubstumm und katzenverschnupft. Sie war unsere Erste reine Innenkatze aus der Tierarztpraxis Kießl, sie sollte es noch ein bisserl schön haben. Nach einem Tierarztmarathon mit vielen Versuchen sie von ihrem Schnupfen zu befreien gab sie selbst irgendwann den Kampf auf. Friedlich schlief sie nach einem halben Jahr Kampf auf ihrem Kissen ein und wachte nicht mehr auf.


Lanani (Lani) 3 farbige Katzendame mit hoher Moralvorstellung. Leider immer in der Opferrolle, sie bringt es nicht übers Herz unserer MIMO mal zu sagen, dass sie die Ältere ist und eigentlich nur ihre Ruhe will. Lani war unsere 2te Innenkatze nach Omi. Lani ist eine Anfängerkatze, sie will nur einen ruhigen Platz und gesundes Essen dann kann man alt werden auf der Fensterbank. Lani kann auf ihren hinteren Pfoten, wenn sie will, 3 Meter weit ausgestreckt laufen, wie ein Zirkuspferd... brave Lani.



MIMO (MiniMOnster) Der Name bürgt für Qualität, leider mit Dauerschnupfen geplagt aber nicht zu bremsen. Eine kleine Süße die es in sich hat, ständig quält sie unsere Lani sobald diese den Fußboden berührt, streitet sie von der Seite an und beißt sie mal eben schnell ins Genick. Mimo ist nur brav wenn sie schläft, dann darf man sie auch berühren sonst nicht, da haut sie gleich hin als ob alles zu spät wäre-da hilft dann nur noch die Kobrahand meines Mannes. Ein richtig kleines Mistvieh halt aber nett denn sie will nie raus, sie ist mal beim Fenster putzen von der Fensterbank gefallen und dann haben wir sie mal aus versehen raus gelassen und dann bei Nacht nicht mehr gefunden. Am nächsten Tag half mir dann der Ferdl, der hat sie unter dem Gartenhäusl belagert und nicht mehr raus gelassen. Dann war Schluss mit raus gehen, nie wieder!!!